Functional integration

Bei der funktionalen Integration bewegt der Lehrer mit seinen Händen den Schüler.
Die wörtlich gemeinte „be-Handlung“ geht wortlos vor sich, der Schüler ist ganz beim Hören auf sich selbst.

Schüler deshalb, weil die zentrale Frage ist, was es zu lernen gibt. Nicht die Frage, an was der Mensch leidet wie ein Patient.

Der Schüler versucht also, seine Gewohnheiten wahrzunehmen, die Art und Weise zu erkennen, wie er gelernt hat, sich selbst zu gebrauchen. Im taktilen Dialog mit dem Lehrer entsteht dann ein Suchen nach Varianten, nach Lösungsmöglichkeiten, nach leichteren Wegen. Im Finden von immer mehr Alternativen entsteht die Möglichkeit der Wahl und somit mehr Freiheit im Selbstgebrauch, im Denken, Fühlen und Handeln.